Therapiebegleithunde-Team-Ausbildung

*Nach den Richtlinien der Delta Society, Verein Therapiehunde Schweiz, deutsche Sektion „Mensch und Tier- Verein zur tiergestützten Therapie e.V.“

Hunde können als Medium in der Pädagogik, Therapie, Altenpflege und sozialen Arbeit eine andere -vor allem emotional und sozial integrative - Beziehungsebene aufbauen, die Impulse für die Entwicklung von Menschen gibt. Wir wollen  Sie und Ihren Hund ein Stück auf dem anspruchsvollen Weg der tiergestützten Arbeit begleiten.


Ziel der Ausbildung:

  • Vorbereitung des Hundes und seines Halters auf Einsätze in der tiergestützten Therapie, tiergestützten Pädagogik und in tiergestützte Fördermaßnahmen/tiergestützte Aktivitäten
  • Der Hund lernt verständlicher mit Menschen zu kommunizieren.
  • Der Hund lernt sicherer im Umgang mit verschiedenen Menschen
     und mit ungewöhnlichen Situationen zu sein.
  • Das Wichtigste an diesem Kurs ist jedoch,
  • *dass Sie weiterhin die Fähigkeiten Ihres Hundes fördern ,

    *mit ihm arbeiten

    *und eine sehr gute Mensch-Tier- Beziehung entwickeln und
      aufrechterhalten. 

    Eine Filmreportage des WM-TV über die Therapiebegleithundeausbildung finden Sie hier            

    .
    Voraussetzungen:

    -Alter des Hundes : min. 16 Monate – max. 6 Jahre alt
    -keine Rasseeinschränkung

    -Bestandene Begleithundeprüfung (sicher im Grundgehorsam)
    -Absolvieren eines Eignungstests (siehe Filmreportage)
     *Der Grundgehorsam ist Voraussetzung, damit für das Team die Ausbildung nicht
       zum Stress wird. Annäherungstests, Ertragen körperlicher Einengung und  6 weitere
       Testsituationen dienen uns zur Einschätzung des Tieres, um das Ausbildungstempo
       individuell an die Fähigkeiten des Tieres anzupassen.


    Die Ausbildung umfasst 80 Unterrichtsstunden (Ust.).
    Die praktischen Übungen mit dem Hund finden einmal wöchentlich -in der Regel Freitags statt und erstrecken sich über den Zeitraum April bis Oktober,
    denn
       unsere Ausbildung richtet sich zeitlich  nach der Lernfähigkeit von Hunden.
     >
    Wir nutzen positive Verstärkung,
       legen aber auch Wert auf Habituation, schrittweise Gewöhnungsprozesse unter  
       kontrollierbaren Bedingungen sowie Sensitivierung.
     >Ihnen stehen 2 Ausbilder in der Praxis zur Seite,
      
    so dass individuell  betreute Übungen möglich sind, und angenehme und unangenehme
       Übungen nicht hintereinander von einer Person gemacht werden müssen.
     >
    Für die Übungen steht ein großer Hundeübungsplatz und eine Übungshalle (zur
       schrittweisen Übertragung der Muster auf Innenräume) zur Verfügung.
     > Am Ende erfolgt eine Übung in der Stadt und ein Probeeinsatz in einer Einrichtung.
     > Die Ausbildung ist in der Ausbildungsordnung geregelt.


    1.Praktische Ausbildung: 20 Übungseinheiten mit je 2 Ust
     für die PRÜFUNGSELEMENTE

    • Grundgehorsam und Gehorsam bei fremden Personen in Wort und Zeichnsprache
    • Eigenwahrnehmung (Agilityelemente) und Fremdwahrnehmung
    • Erdulden von Berührungen, ruhig liegen bleiben, Kontaktliegen, pflegen
    • Sicherheit bei ungewöhnlichen Bewegungsmustern
    • Sicherheit bei ungewöhnlichen Geräuschmustern
    • Spielen  und Abrufen, verschiedene Spielformen
    • An loser Leine gehen, Bewegung in engen Räumen
    • Reaktionen auf Ablenkung,
    • Reaktion auf fremde Hunde
    • Reaktionen auf Emotionen
    • Übungen zum Alleinbleiben
    • Frustrationstoleranz und Aggressionshemmung
    • Erlernen von Trics und Vorführung mit Fixierung (Stuhlkreis)
    • Begleitung am Gefährt

     

                

     

    2.Theoretische Ausbildung mit praktischen Übungen: 2 Wochenendseminare mit je 16 Ust (32)

                                                                                       + 2 Abendseminare (8 Ust)

    • Verhalten des Hundes –Einführung in die Ethologie
    • Wahrnehmung und Kommunikation
    • Stress und stressanzeigende Verhaltensweisen,Tiertrainingsmethoden
    • Entwicklung von Mensch- Tier- Beziehungen   
    • Einführung in die tiergestützte Therapie und tiergestützte soziale Arbeit
    • Grundlagen der sozialen und therapeutischen Arbeit (Psychologie, Gerontologie)
    • Öffentlichkeitsarbeit                                                   
    • Zoonosen und Erste Hilfe beim Tier in der Tierklinik Hochmoor mit Coreferenten

    Ausbilder:

    - Frau Roswitha Wensing
     (VDH- lizensierte Hunde-Übungsleitein, Erzieherin, arbeitet in ihrer Kita mit Hunden)

    -Frau Dr. Cathleen Wenz
    (Ethologin, Lehrbeauftragte für Tiere als Medium in der sozialen und therapeutischen Arbeit an der EFH Bochum, SG Heilpäd., Verhaltenstherapeutin in der Tierklinik Hochmoor, Zusatzstudium Erwachsenenbildung)

    Abschluss
    Am Ende steht ein in der Prüfungsordnung geregelter
    *theoretischer Test 
    *und ein praktischer Test mit 20 Prüfungssituationen.


    -Für die Prüfung sind der Nachweis der tierärztlichen Betreuung (Impfpass), eine Haftpflichtversicherung und eine Tierkennzeichnung Voraussetzung.

    Die praktische Prüfung nimmt eine unabhängige Prüfungskommission mit 3 Mitgliedern (VDH lizensierter Trainer, Dipl. Sozialpäd,tiergestützt arbeitende Praktikerin) ab.


    -Sie erhalten ein Zertifikat und einen Ausweis, der ihnen detailliert bestätigt,
    dass Sie und Ihr Hund sich für Einsätze in der sozialen, pädagogischen und therapeutischen Arbeit befähigt haben.

    Max. Teilnehmerzahl:14        

    Und Danach:
    - Für Korrekturübungen stehen wir immer zur Verfügung.
    - Mithilfe bei der Einführung in Einrichtungen /Vorträge.
    - Jährliche Treffen zur Reflektion

    Unser Netzwerk:
    Die Teams
    Dr. Wenz   (02561/687757)
    R. Wensing (02561/971500)

    Unter Netzwerk finden Sie die Teams

    Weiter Informationen vom Tierverhalten zur tiergestützten Therapie finden sie unter

     www.tiere-therapie.de